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ENTEGA-Vereinswettbewerb

Liebe Freunde von Schloss Alsbach, bitte geben Sie uns im diesjährigen ENTEGA-Vereinswettbewerb Ihre Stimme!

Und so geht’s: Vom 10. November um 10:00 Uhr bis zum 30. November 10:00 Uhr kann jeder einmal täglich und von allen zur Verfügung stehenden Endgeräten aus eine Stimme abgeben. Ihre Stimme zählt also jeden Tag neu und von jedem Endgerät extra. Damit haben Sie nicht nur eine, sondern viele Stimmen, die Sie für uns abgeben können.

Bei der ENTEGA-Vereinsaktion stehen in 2020 Klima- und Umweltschutz im Vordergrund. Daher haben wir unsere Burggärten in die Waagschale geworfen:

Heutzutage kaum noch kultivierte Obstsorten, historische Rosen, alte Gemüsearten und zahlreiche Kräuter und Stauden, die bereits in der Landgüterordnung Karls des Großen und in den Schriften der Hildegard von Bingen Erwähnung fanden, haben in den letzten Jahren auf Schloss Alsbach ihren Platz gefunden. Um die auf dem Burggelände befindlichen Gärten auch weiterhin im Sinne der Artenvielfalt zu erhalten und zu erweitern, wurde im Jahr 2020 damit begonnen, den Zwinger der Burganlage zunächst mit einem Wildrosenhag, sowie einem Sedum- und Sempervivumbeet neu zu gestalten. Zudem wurden im Rosengarten weitere alte Rosen gepflanzt, darunter eine alte Samtrose, die bereits seit dem 16. Jahrhundert in Kultur befindlich ist und eine Apothekerrose (rosa gallica officinalis), aus deren Blütenblättern bereits seit dem Altertum das wohlriechende Rosenöl gewonnen wird.

Im nächsten Jahr sollen dann im Hildegard- und im Karlsgarten weitere Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Dabei soll das besondere Augenmerk auf solchen Pflanzen liegen, die mittlerweile hierzulande nur mehr selten anzutreffen sind bzw. sogar schon auf der Roten Liste der bedrohten Pflanzenarten stehen. Gerade diese Kräuter und Stauden – jahrhundertelang in Burg-, Kloster- und Bauerngärten kultiviert – sind es jedoch, die unzähligen heimischen Insektenarten Nahrung und Unterschlupf bieten. So ziehen allein ihr Nektar und ihre Pollen zahlreiche Wildbienen- und Hummelarten, sowie Schmetterlinge und Schwebfliegen an, die in den Mauerritzen, Hohlräumen und Steinsetzungen unserer Burganlage zudem eine Bleibe finden.

Zu den besonderen „Schätzen“ auf Schloss Alsbach gehören derzeit unter anderem die Zibate, eine alte pflaumenartige Steinobstsorte, und mit dem Edelborsdorfer Apfel ein Exemplar der wahrscheinlich ältesten noch existierenden Kulturapfelsorte Deutschlands. Zu den alten Gemüsesorten zählen der Gute Heinrich, ein Wildspinat, der ehedem in keinem Odenwälder Bauerngarten fehlen durfte, ebenso wie der im Laufe der Jahrhunderte als Unkraut in Verruf geratene Römische (Schild-)Ampfer. Auf der roten Liste der bedrohten Arten stehen unterdessen der Diptam und die Blaue Hechtrose. Auch wachsen auf dem Burggelände mit dem Kleinen Immergrün, dem Schöllkraut und dem wilden Majoran etliche sogenannte „Stinsenpflanzen“, die als typische Zeigerpflanzen für alte, irgendwann aufgelassene Gemäuer gelten und es ebenfalls wert sind, im Sinne der biologischen Vielfalt gehegt und gepflegt zu werden.

Das Preisgeld würden wir für die weitere Ausgestaltung unserer Gärten verwenden: So zum Beispiel für die Neuanpflanzung von alten Färbepflanzen, von Echtem Lein und Weberkarde und die Neuanlage von einem Fühl- und Schnupperbeet für unsere kleinen und großen Besucher. Auch sollen etwa die Wildrosen und die Riechkräuter beschildert werden.

Darum bitten wir Sie, unsere ehrenamtliche Arbeit in den Gärten unserer Burganlage mit Ihrer Stimmabgabe zu honorieren.

Link: Zur Abstimmung

Die Stimmabgabe kann ab Dienstag, den 10.11.2020 10 Uhr erfolgen!



„Engagierter Ruhestand“ auf der Burg

Das Programm „Engagierter Ruhestand“ bietet Beamten von Post und Telekom, die das 55. Lebensjahr erreicht haben, die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen vorzeitig in den Ruhestand einzutreten. Eine Möglichkeit hierfür ist zum Beispiel, dass der Beamte bzw. die Beamtin sich verpflichtet, innerhalb von drei Jahren 1.000 gemeinnützige Arbeitsstunden zu leisten. Hierin sieht der Historische und Kulturelle Förderverein Schloss Alsbach (kurz HKF) eine Möglichkeit, Unterstützung für seine gemeinnützige Arbeit zu erhalten. Der HKF hat die Burgruine „Schloss Alsbach“, ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel in Alsbach-Hähnlein, vom Land Hessen in Erbpacht übernommen. Damit hat sich der Verein auch die Aufgabe gestellt, dieses Kulturgut zu pflegen und zu unterhalten. Wie die Denkmalschützer vom HKF erklären, fallen hierbei stets zahlreiche praktische Arbeiten an, für die die Ehrenamtler Hilfe durchaus gut gebrauchen könnten.

Sie bieten daher für „Macher“, die gerne da arbeiten, wohin andere ihre Ausflüge machen, die Möglichkeit, die Vereinsmitglieder beim Erhalt dieses historischen Kleinods zu unterstützen. Interessenten finden die Kontaktdaten auf der Internetseite des Vereins unter „Kontakt“.



Unterstützung für Baumschnitt und Rebstockpflege gesucht

Nachdem bereits vor einigen Jahren auf dem Gelände von Schloss Alsbach zahlreiche Weinstöcke und Obstbäume angepflanzt wurden, suchen wir, die ehrenamtlichen Helfer des Historischen und kulturellen Fördervereins Schloss Alsbach e.V., nun Unterstützung, um deren Pflege und vor allem deren regelmäßigen sachgerechten Schnitt auch künftig gewärleisten zu können. Angestrebt wird eine ehrenamtliche und – nach vorheriger Absprache mit dem Zeugwart und der Gartengruppe von Schloss Alsbach – eigenverantwortliche Durchführung der erforderlichen Arbeiten.

Zu den besonderen „Schätzen“ auf unserem Burggelände gehören neben den in den Burggärten angesiedelten Kräutern und Stauden, von denen die meisten bereits im Capitulare de Villis Karls des Großen und der Physica Hildegard von Bingens Erwähnung fanden, beispielsweise auch die im Karlsgarten angepflanzte Zibate, eine alte pflaumenartige Steinobstsorte, eine Konstantinopler Apfelquitte, eine Pfälzer Fruchtfeige und mit dem Edelborsdorfer Apfel, ein Exemplar der wahrscheinlich ältesten noch existierenden Kulturapfelsorte Deutschlands. Unsere Weinreben der Sorte Regent wachsen entlang der großen Bogenbahn und an den Burgmauern im Biergarten. Desweiteren gibt es noch einige Obstbäume auf der Ostwiese unterhalb des Zwingers.

Wenn Ihnen die Pflege von Obstbäumen und Weinstöcken Freude bereitet und wir Sie neugierig gemacht haben, können Sie sich gern beim Historischen und kulturellen Förderverein Schloss Alsbach e.V. melden.

Natürlich freuen wir uns auch über alle, die uns einen Besuch abstatten, um sich einfach mal auf unserer Burg umzusehen. Angesichts der aktuellen Lage bitten wir um Beachtung der jeweils gültigen Corona-Auflagen.



Neuerungen und Radfahrverbot auf Schloss Alsbach

Auch wenn es in der Natur der Sache liegt, dass eine mittelalterliche Burganlage wie Schloss Alsbach leider nicht barrierefrei sein kann, haben wir uns in den letzten Wochen im Zuge notwendig gewordener Arbeiten und diverser Pflegemaßnahmen darum bemüht, ein wenig zur besseren Begehbarkeit beizutragen:

So haben fleißige Hände unserer ehrenamtlich tätigen Helfer beispielsweise zahlreiche Holzgeländer innerhalb unserer Burg erneuert und einige größere potentielle Stolperfallen unauffällig beseitigt. Im teilweise neu gestalteten Zwinger wurden umherliegende Steine aufgesammelt und zur Beetgestaltung bzw. zum Aufsetzen neuer Beetumrandungen verwendet. Auch laden dort zusätzlich aufgestellte Bänke zum Ausruhen und Verweilen ein. Der gepflasterte Weg über die von der Vorburg in den Burginnenhof führende Brücke wurde zudem beidseitig mit einem Handlauf versehen.

Wir hoffen, dass wir durch diese bereits erfolgten Massnahmen auch denjenigen unserer Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind, den Aufenthalt auf Schloss Alsbach so angenehm wie möglich machen können.

Die Radfahrer möchten wir darauf hinweisen, dass zur allgemeinen Sicherheit unserer Besucher und mit Rücksichtnahme auf unser freilaufendes Federvieh das Radfahren auf dem Burggelände nicht gestattet ist. Bitte steigen Sie von Ihrem Rad ab und erkunden Sie Schloss Alsbach auf Schuster’s Rappen. Fahrradständer finden Sie vor der Burg.

Wenn es Ihnen bei uns gefallen hat, sagen Sie es ruhig weiter. Und ganz besonders schön wäre es, wenn Sie wiederkommen und vielleicht sogar Freunde mitbringen.

Der Historische und Kulturelle Förderverein Schloss Alsbach e.V. freut sich auf Ihren Besuch.

Aufgrund der momentanen Situation bitten wir auch weiterhin darum, die derzeit gültigen Corona-Bestimmungen zu beachten.



Der Odenwald aus hoher Warte – Ein kleiner Führer zu 50 Aussichts- und Burgtürmen im und am Rande des Odenwalds

… oder mindestens hoch hinaus über die Wipfel des Odenwaldes, der Bergstraße und des Neckartals führen die Touren in diesem inzwischen vierten Band der Wander- und Freizeitführer-Reihe von Markus Latka. Und unser schönes Alsbacher Schloss ist ebenfalls mit dabei!

Das Buch ist erhältlich über die Seite des Verlages: https://verlag-waldkirch.de/buch268_268_268_450_Der-Odenwald-aus-hoher-Warte.html



Der Förderverein Schloss Alsbach ist dieses Jahr der Hauptpreisträger des Ludwig-Metzger-Preises

Die Sparkasse Darmstadt verleiht jährlich den Ludwig-Metzger-Preis an gemeinnützige Vereine, Institutionen und weitere Organisationen mit gemeinnütziger Zielsetzung. Hiermit unterstützt Sie wichtige soziale und ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen. Ob Kinder, Jugendliche, Senioren oder Beratungsstellen – es gibt kaum eine gesellschaftliche Gruppe, die nicht von der Förderung der Sparkasse profitiert.

Dieses Jahr erhält der H.K.F. Schloss Alsbach e.V. für sein ehrenamtliches Engagement zur Instandhaltung der Burganlage den mit 10.000€ dotierten Hauptpreis. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese große Unterstützung und freuen uns diese Mittel für den weiteren Erhalt der historischen Wehranlage einsetzen zu können.



Alsbacher Schloss wird aus Versehen zum Motiv einer Sonderbriefmarke der Bergischen Post

Das Alsbacher Schloss ziert aus Versehen als Motiv eine Sonderbriefmarke des regionalen Postzustelldienstes Bergische Post, auf der eigentlich nicht unsere Burg an der Bergstraße sondern Schloss Alsbach in Nordrhein-Westfalen zu sehen sein sollte.

Die Ursache ist eine Verwechslung, denn in Engelskirchen im bergischen Land, unweit von Köln gelegen, gibt es das Haus Alsbach, ein denkmalgeschütztes befestigtes Herrenhaus, das auf den Grundmauern einer Wasserburg errichtet wurde, die 1373 erstmals urkundliche Erwähnung fand. Eigentlich hätte dieses Herrenhaus auf der Briefmarke verewigt werden sollen. Allerdings nahm die Bergische Post mit unserem Verein Kontakt auf und bat um ein schönes Foto von unserer um 1235 erbauten mittelalterlichen Burg.

Und so nahm eine Verwechslung ihren Lauf, die als Kuriosität regionale Postgeschichte schreibt. Jetzt zieren der Bergfried mit Schildmauer und Tor unseres Alsbacher Schlosses die 5.000 Briefmarken im rund 200 Kilometer entfernten Engelskirchen. Eva Olpen führt die Bergische Post und bringt von Zeit zu Zeit Sonderbriefmarken mit Motiven aus ihrer Region auf den Markt.

Unverdient kommt die unfreiwillige Werbung nach Meinung von Frau Olpen sowieso nicht. „Der Bergfried ist einfach ein wunderschönes Motiv und das Schloss sollte unseres Erachtens viel mehr Aufmerksamkeit bekommen“, sagte sie. „Ich freue mich riesig über diese angenehme Verwechslung.“

Für Sammler gibt es die Marken als Zehnerbogen für sechs Euro direkt bei der Bergischen Post, 51766 Engelskirchen, Aggerufer 25, Telefon: 02263 / 1799.